Pressemitteilungen

Vereine in Nottuln erhalten 211.381 € für ihre Sportanlagen

29.04.2026

Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler in Nottuln: Die schwarz-grüne Landesregierung hat an diesem Dienstag bekannt gegeben, wie viel Geld der Kreissportbund für die vereinseigenen Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde bekommt. Für den Ausbau und die Erneuerung der Vereinssportstätten in Nottuln stehen daraus 211.381 Euro zur Verfügung. "Ob neue Duschen, frischer Belag für Sporthallen oder moderne Außenanlagen – die Sportvereine können selbst entscheiden, wofür sie ihren Anteil an der Sportmilliarde einsetzen, um ihre Anlagen auf die Höhe der Zeit zu holen", so Dorothea Deppermann, direkt gewählte Abgeordnete für Coesfeld und Münster. "Sport bringt Menschen vor Ort zusammen. Dafür braucht es funktionierende und moderne Sportstätten."

Allein die Vereine bekommen für moderne Sportanlagen nun fast drei Mal so viele Mittel wie die Kommunen 2025 für Sportförderung erhalten haben. "Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen", so Deppermann weiter. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Die schwarz-grüne Landesregierung hat festgelegt, dass 200 Millionen des NRW-Anteils direkt an die Stadt- und Kreissportbünde gehen, damit diese in ihre heimischen Sportstätten investieren können. Im Sportausschuss des Landtags hat die schwarz-grüne Landesregierung nun bekannt gegeben, dass die Mittel auf Basis der Sportpauschale von 2025 mit dem Faktor 2,78 berechnet werden. Im Jahr 2025 lag die Förderung für Nottuln bei 75.976 Euro.

Vereine in Havixbeck erhalten 166.932 € für ihre Sportanlagen

29.04.2026

"Ob neue Duschen, frischer Belag für Sporthallen oder moderne Außenanlagen – die Sportvereine können selbst entscheiden, wofür sie ihren Anteil an der Sportmilliarde einsetzen, um ihre Anlagen auf die Höhe der Zeit zu holen", so Dorothea Deppermann, direkt gewählte Abgeordnete für Coesfeld und Münster. "Sport bringt Menschen vor Ort zusammen. Dafür braucht es funktionierende und moderne Sportstätten." Die schwarz-grüne Landesregierung hat bekannt gegeben, wie viel Geld der Kreissportbund für die vereinseigenen Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde bekommt. Für den Ausbau und die Erneuerung der Vereinssportstätten in Havixbeck stehen daraus 166.932 Euro zur Verfügung.

Allein die Vereine bekommen für moderne Sportanlagen nun fast drei Mal so viele Mittel wie die Kommunen 2025 für Sportförderung erhalten haben. "Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen. Sport ist nicht nur Teil der Gesundheitsförderung, sondern schafft auch gesellschaftliche Verbundenheit und stärkt somit die Demokratie", so Deppermann weiter. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Die schwarz-grüne Landesregierung hat festgelegt, dass 200 Millionen des NRW-Anteils direkt an die Stadt- und Kreissportbünde gehen, damit diese in ihre heimischen Sportstätten investieren können. Im Sportausschuss des Landtags hat die schwarz-grüne Landesregierung nun bekannt gegeben, dass die Mittel auf Basis der Sportpauschale von 2025 mit dem Faktor 2,78 berechnet werden. Im Jahr 2025 lag die Förderung für Havixbeck bei 60.000 Euro.

Grüne Landtagsabgeordnete begrüßen Gründung der Islamischen Fakultät an der Universität Münster

24.04.2026

Die Grünen Landtagsabgeordneten Robin Korte, Dorothea Deppermann und Josefine Paul begrüßen die Gründung der neuen Islamisch‑Theologischen Fakultät an der Universität Münster ausdrücklich. Die Universität stärkt damit ihre bundesweit führende Rolle in der akademischen Ausbildung in islamischer Theologie und bei der Ausbildung islamischer Religionslehrer*innen.

"Die neue Fakultät ist ein großer Gewinn für Münster und für ganz NRW. Mit Ausbildung und Lehre für einen fortschrittlichen und weltoffenen Islam leisten die Universität Münster und insbesondere Prof. Dr. Mouhanad Khorchide bereits seit 16 Jahren einen wichtigen Beitrag für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander der Religionen in unserem Land. Mit der Plattform Muslimaktiv hat er bereits eine digitale Informationsplattform zum Islam geschaffen. Die neue Fakultät fördert nicht nur die islamische Theologie, sondern auch das Miteinander in unserer vielfältigen Gesellschaft und setzt ein starkes Zeichen für Dialog und Toleranz." erklären Paul, Deppermann und Korte.

Münster baut mit der neuen Fakultät auf die erfolgreiche Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) auf, das seit 2010 stetig gewachsen ist und heute Studierende aus vielen Ländern anzieht.

Zum Hintergrund:

Die Islamisch‑Theologische Fakultät bündelt künftig mehrere Professuren, ein breites Studienangebot und internationale Kooperationen. Münster zählt seit Jahren zu den wichtigsten Standorten islamisch‑theologischer Forschung in Deutschland. Mit der neuen Fakultät erhält diese Arbeit eine dauerhafte institutionelle Verankerung und wird langfristig gestärkt.

Online-Diskussion zur KiBiz-Reform: Grüne laden zum Gespräch über Qualität und Verlässlichkeit in NRW-Kitas ein

23.04.2026

Am Montag, den 27. April 2026, lädt die lokale Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann (Grüne) gemeinsam mit Eileen Woestmann, Sprecherin für Kinder und Familien der grünen Landtagsfraktion, um 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Online-Diskussion zur aktuellen Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen ein.

Familienministerin Verena Schäffer hat zuletzt wesentliche Änderungen am KiBiz vorgestellt. Die Reform sieht unter anderem die Einführung verlässlicher Kern- und Randzeiten, eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Sprachbildung in plusKitas sowie die Ausweitung des Kita-Helferinnen-Programms auf alle Kindertageseinrichtungen in NRW vor. Für das Helferinnen-Programm stellt die schwarz-grüne Landesregierung mehr als 37 Millionen Euro zusätzlich bereit; für die Sprachbildung wächst die Förderung je plusKita auf 52.875 Euro - ein Plus von knapp 15.000 Euro.

"Verlässlichkeit und Qualität gehören für uns Grüne untrennbar zusammen", betont Dorothea Deppermann. "Die Reform schafft bessere Rahmenbedingungen für Kinder, Eltern und Fachkräfte gleichermaßen."

Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Erzieher*innen, Träger und alle Interessierten. Nach einer Einführung durch die beiden Abgeordneten besteht Gelegenheit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen.


Anmeldung und Einwahllink unter: https://gruenlink.de/f4fwrb4bzn

Kontakt für Rückfragen:

NRW stärkt die Qualität in den Kitas und macht die Betreuung verlässlicher

15.04.2026

Die Grüne Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann begrüßt die Verbesserungen für die über 100 Kitas im Kreis Coesfeld. NRW-Familienministerin Verena Schäffer hat an diesem Mittwoch weitere Änderungen am Kinderbildungsgesetz vorgestellt. Dazu gehören unter anderem eine Stärkung der Sprachbildung, ein verlässlicher Rahmen für die Kern- und Randzeiten sowie die Ausweitung des Kita-Helfer*innen-Programms.

"Wir wollen, dass die über 9.000 Kinder, die im Kreis Coesfeld eine Kita besuchen, sich dort wohlfühlen und gut gefördert werden. Eltern müssen sich auf die Angebote der Kitas verlassen können und die über 2.000 Mitarbeitenden in den Kitas müssen gute Arbeitsbedingungen haben. Mit den jetzt geplanten Änderungen sorgen wir als schwarz-grüne Koalition für mehr Qualität und Verlässlichkeit", sagt Deppermann.

Damit Kitas verlässlich geöffnet bleiben, wird den Trägern unter anderem ermöglicht, in ihren Kitas eine Kern- und Randzeit einzuführen. So können sie besser auf die Auslastung der Gruppen reagieren und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels den Einsatz von Fachkräften besser steuern. "Für uns Grüne gehören Verlässlichkeit und Qualität untrennbar zusammen, daher ist die Anhebung der Kernzeit auf mindestens 35 Stunden pro Woche richtig und wichtig", ergänzt Dorothea Deppermann.

Kitas sind der zentrale Ort für frühkindliche Bildung und Chancengerechtigkeit. Daher wird die Sprachbildung in den Kitas finanziell gestärkt. "Durch den deutlichen Aufwuchs von fast 15.000 Euro pro plusKita auf 52.875 Euro fließen rund 46 Millionen Euro mehr in die alltagsintegrierte Sprachförderung unserer Kleinsten", sagt Deppermann.

Mit einer weiteren Änderung am Gesetzentwurf, wird es jeder Kita ermöglicht, eine Kita-Helferin oder einen Kita-Helfer einstellen zu können. Die Kitas erhalten dafür eine gesicherte Finanzierung vom Land. Dafür stellt die schwarz-grüne Landesregierung mehr als 37 Millionen Euro zusätzlich bereit.

"Sie bereiten das Mittagessen zu, unterstützen bei Ausflügen oder helfen den Kindern beim Anziehen der Schuhe – Kita-Helferinnen und -Helfer sind eine große Entlastung für das pädagogische Personal. Daher freue ich mich, dass künftig alle Kitas in Münster eine oder einen Kita-Helferin oder -Helfer einstellen können", so Deppermann.

Katastrophenschutz im Kreis Coesfeld: Gut vorbereitet und gemeinsam noch stärker

10.04.2026

Wie gut sind unsere Kommunen auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage ging die Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann, von Bündnis 90/Die Grünen bei einem Besuch in Havixbeck nach. Vor Ort tauschte sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr Havixbeck, der Feuerwehr Nottuln sowie des Katastrophenschutzes des Kreises Coesfeld aus. Auch Havixbecks Bürgermeister Jörn Möltgen nahm an dem Termin teil.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen im Katastrophenschutz. Von Extremwetterlagen über Stromausfälle bis hin zu großflächigen Schadensereignissen. Dabei wurde deutlich: Die Einsatzkräfte im Kreis Coesfeld sind gut aufgestellt und arbeiten hochprofessionell sowie eng vernetzt zusammen.

"Unsere Kommunen sind im Katastrophenschutz gut vorbereitet. Das verdanken wir vor allem dem großen Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und der starken Zusammenarbeit aller Beteiligten", betonte Dorothea Deppermann im Anschluss an den Termin. "Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung."

Gleichzeitig machte Deppermann deutlich, dass Katastrophenschutz eine gemeinsame Aufgabe ist: "Neben den professionellen Strukturen vor Ort ist es sinnvoll, dass auch Bürgerinnen und Bürger sich mit ein paar einfachen Maßnahmen vorbereiten. Das gibt Sicherheit und hilft, im Ernstfall ruhig und handlungsfähig zu bleiben."

Dazu gehörten beispielsweise das Installieren von Warn-Apps wie der NINA Warn-App oder der nora Notruf-App, über die wichtige Informationen schnell aufs Smartphone gelangen. Auch ein Blick auf die Internetseite des Bundesamtes für Katastrophenschutz BBK lohnt sich: Dort finden sich übersichtliche Empfehlungen, wie ein sinnvoller Notvorrat an Lebensmitteln und Alltagsgegenständen aussehen kann.

"Es geht nicht darum, sich Sorgen zu machen, sondern gut informiert zu sein", so Deppermann. "Viele Dinge lassen sich ganz unkompliziert im Alltag mitdenken - etwa eine kleine Vorratshaltung oder auch ein batteriebetriebenes beziehungsweise ein Kurbelradio. Gerade Letzteres wirkt vielleicht ein wenig altmodisch, kann im Fall eines Stromausfalls aber sehr hilfreich sein, um weiterhin Informationen zu erhalten."

Die Gespräche in Havixbeck hätten gezeigt, wie wichtig kontinuierliche Investitionen, gute Ausstattung und regelmäßige Übungen seien, um auch künftig auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Bürgermeister Jörn Möltgen unterstrich die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit: "Gerade im Katastrophenschutz zeigt sich, wie wichtig es ist, über Gemeindegrenzen hinweg eng zusammenzuarbeiten."

Dorothea Deppermann nahm aus dem Austausch wichtige Impulse für ihre politische Arbeit in Düsseldorf mit. "Unser Ziel muss es sein, die Kommunen weiterhin bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Eigenvorsorge in der Bevölkerung zu stärken - sachlich, ruhig und ohne Alarmismus."

Demokratie braucht freie Hochschulen - nicht Zusammenarbeit mit Demokratiegegnern.

02.04.2026

Die Studierendenwerke sind zuständig für wesentliche Fragen des sozialen und wirtschaftlichen Alltags der Studierenden. Sie sorgen für gute Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen in Münster und NRW. Dass der Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, Dr. Christoph Holtwisch, der auch Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW ist, offenbar seit Längerem einen engen Austausch mit Vertretern der AfD-Landtagsfraktion pflegt, hat unter den Studierenden der Universität Münster deshalb großen Protest hervorgerufen.

Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, direktgewählte Grüne Abgeordnete für Münster:

"Wir teilen die Entrüstung, die seitens des Studierendenparlaments und des AStA formuliert wurde, ausdrücklich. Die AfD spricht sich regelmäßig dafür aus, die studentische Mitbestimmung einzuschränken, will internationale Studierende abschrecken und führt Streichlisten mit Lehrstühlen und Fachdisziplinen, die nicht in ihre Programmatik und ihr Weltbild passen. Das von der AfD verbreitete, rassistische Gesellschaftsbild bedroht viele Studierende und Forschende in NRW. Ihre Politik stellt grundlegende Übereinkünfte der Wissenschaft, wie den menschengemachten Klimawandel, in Frage und ist offen darauf ausgerichtet, die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken.

Wer das alles weiß und trotzdem den direkten Kontakt mit Politikern der AfD unterhält, der normalisiert deren Angriffe auf unser Wissenschaftssystem und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Herr Dr. Holtwisch und die Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke sind dringend aufgerufen, ihren Kurs zu überdenken und zu einer klaren Abgrenzung zur rechtsextremen AfD zurückzufinden."

"Sportplatz Kommune 2.0": Vereine und Engagierte in Münster können jetzt bis zu 15.000 Euro Förderung für ihr Sportprojekt beantragen

31.03.2026

Kommunen, Vereine, Träger in der Ganztagsbetreuung, aber auch selbstständige Trainerinnen und Trainer können jetzt vom Land eine Förderung für neue Bewegungs- und Sportprojekte vor Ort erhalten. Ab dem 1. April läuft die Bewerbungsrunde für das Programm "Sportplatz Kommune 2.0". "Wir laden alle Vereine, Organisationen und Akteure aus dem Sport in Münster ein, ihre Ideen einzureichen und so Sport und Bewegung für alle zu stärken", sagen Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster.

Die schwarz-grüne Landesregierung unterstützt die unterschiedlichsten sportlichen Ideen: Von Angeboten für Kinder und Jugendliche über Bewegungsprojekte für ältere Menschen bis hin zu inklusiven Sportaktionen. Die Förderung kann zwischen 5000 und 15.000 Euro je Kalenderjahr betragen. "Sport macht Spaß, hält fit und bringt Menschen zusammen", so Korte und Deppermann weiter. "Wir freuen uns, dass der Breitensport durch die Förderung des Landes unkompliziert unterstützt wird und nachhaltige Strukturen vor Ort entstehen."

Gefördert werden Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote, aber auch der Aufbau regionaler Netzwerke zur Zusammenarbeit von Vereinen, Kommunen und sozialen Einrichtungen. Auch Schwimmprojekte inklusive Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern sind möglich. Insgesamt stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Projektideen können vom 1. April bis zum 31. Mai 2026 über den Landessportbund Nordrhein-Westfalen eingereicht werden. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.sportjugend.nrw/unsere-themen/sportplatz-kommune-20.

NRW schließt Schutzlücken gegen Diskriminierung - Landesantidiskriminierungsgesetz kommt

27.03.2026

Nordrhein‑Westfalen bringt als eines der ersten Bundesländer ein eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) auf den Weg. Die schwarz‑grüne Landesregierung setzt damit ein klares Zeichen für mehr Schutz und Gleichbehandlung im Alltag.

Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:

"NRW ist das Zuhause von Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Lebensmodellen. Diese Vielfalt macht unser Bundesland aus. Doch für viele Menschen gehört Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung leider immer noch zum Alltag. Wir schützen Menschen mit dem neuen Gesetz nun auch vor Diskriminierung durch staatliche Stellen - etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei und ermöglichen Betroffenen niedrigschwellige Unterstützung.“

Mit dem neuen Landesgesetz werden nun Schutzlücken geschlossen, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) des Bundes bislang offenlässt.

Zum Hintergrund:

Die Landesregierung hat das Landesantidiskriminierungsgesetz am 19. März in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Kraft treten.

Derzeit bestehen im öffentlichen Bereich - etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei - Schutzlücken, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz des Bundes nicht abdeckt. Während Menschen im privaten Bereich, zum Beispiel beim Einkaufen, rechtlich besser vor Diskriminierung geschützt sind, fehlt ein vergleichbarer Schutz gegenüber staatlichen Stellen. Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz schließt NRW diese Lücke und setzt einen wichtigen Schritt zur vollständigen Umsetzung europäischer Vorgaben.

Neue Förderrunde der Umweltschecks "Naturschutz" gestartet

16.03.2026

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die nächste Bewerbungsrunde für sogenannte Umweltschecks gestartet. Vereine, Schulen, Initiativen und Privatpersonen können vom Land eine Unterstützung von 2000 Euro für ihre Naturschutz-Projekte erhalten. Durch das Anlegen von Blühwiesen, Nistkästen oder Vogelschutzhecken kann die Artenvielfalt direkt vor der Haustür gestärkt werden.

Dazu Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:

"Wir freuen uns, dass dieses ehrenamtliche Engagement durch die Förderung des Umweltministeriums einfach und unbürokratisch unterstützt wird. Wir ermutigen alle Vereine, Schulen und Einzelpersonen in Münster, sich mit ihren Ideen um die Förderung zu bewerben."

Zum Hintergrund:

Das Umweltministerium fördert regelmäßig ehrenamtliches Engagement von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich lokal und regional für den Erhalt und die Stärkung von Natur und Landschaft engagieren. In der diesjährigen Förderrunde möchte das Umweltministerium gezielt Schulen ansprechen. Projektvorschläge können beispielsweise über den Förderverein oder die Biologielehrkräfte eingereicht werden. Hier kann nicht nur das eigene Schulgelände durch natürliche Elemente aufgewertet werden, sondern die Schülerinnen und Schüler können bei der praktischen Umsetzung von Artenschutzmaßnahmen auch eine Menge über die heimische Natur und seltene Arten lernen.

Interessierte Schulen, Vereine, Organisationen und Privatpersonen können sich mit ihrer Projektidee bis zum 30. September 2026 ganz einfach online auf förderung.nrw um die Förderung in Höhe von 2000 Euro bewerben. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Alle weiteren Informationen gibt es auf der Website des Umweltministeriums: www.umweltschecks.nrw.de.

Mehr Chancengerechtigkeit: Münster kann sich ab sofort um ein Familiengrundschulzentrum bewerben

27.02.2026

Ob Elternabende zu Mediennutzung oder zu Lernstrategien, gemeinsame Sportangebote oder Elterncafés, bei denen Mütter und Väter ihre Themen ansprechen können: Familiengrundschulzentren stärken Eltern in ihrer Nachbarschaft mit passenden Angeboten. Die schwarz-grüne Landesregierung hat jetzt bekannt gegeben, dass 54 weitere Familiengrundschulzentren gefördert werden. "Da Münster bereits mehrere Ganztagsgrundschulen¹ im Startchancenprogramm hat, kann ein Antrag seitens der Stadt gestellt werden", so Dorothea Deppermann, Landtagsabgeordnete aus Münster. "Die positiven Erfahrungen in anderen Kommunen zeigen, wie wertvoll das Angebot ist. Die Familiengrundschulzentren sind ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Eltern erfahren Sicherheit und Beratung auch bei Unsicherheiten im Alltag, sie gewinnen Vertrauen in die Bildungsinstitutionen ihrer Kinder und die Schule wird als Anlaufpunkt gesetzt."

54 Familiengrundschulzentren werden aktuell bereits gefördert². Die weiteren 54 sind Teil des Startchancen-Programms mit dem Schulen in herausfordernden Lagen unterstützt werden. Insgesamt stehen dafür 5,7 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Bis zum 30. April können Kommunen die Unterstützung beantragen, damit die multiprofessionellen Teams an den neuen Familiengrundschulzentren ihre Arbeit am 1. August 2026 starten können. Eine zweite Bewerbungsphase endet am 1. Oktober, die Familiengrundschulzentren starten dann im Februar 2027.

Quellen:

  1. https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/startchancen-programm_bestaetigte_teilnehmerliste_gesamt_stand_250521.pdf
  2. https://familiengrundschulzentren.nrw/kommunen/

Pressemitteilung des Schulministeriums: 

Kreis Coesfeld profitiert von neuem Landespaket: Weniger Bürokratie, mehr Tempo für Schulen, Verwaltung und Fachkräfte

11.02.2026

Die Landesregierung hat ein umfassendes Beschleunigungs- und Entlastungspaket beschlossen. Auch der Kreis Coesfeld wird davon spürbar profitieren. So sollen die Verwaltung und Schulen durch effizientere Abläufe entlastet und die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beschleunigt werden.

"Dieses Paket bringt den Kreis Coesfeld ganz konkret voran: Unsere Schulen gewinnen Zeit für das Wesentliche, die Verwaltung wird digitaler und bürgerfreundlicher, und internationale Fachkräfte können schneller bei uns starten. Das ist ein echter Modernisierungsschub für unseren Kreis", betont Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete.

Für die Verwaltung bedeutet das Paket weniger Schriftformerfordernisse, mehr digitale Kommunikation und die Möglichkeit, neue Verfahren im kommunalen "Realbetrieb" zu testen. Das schafft schnellere Abläufe und entlastet Mitarbeitende wie Bürgerinnen und Bürger.

Schulen profitieren von der deutlichen Reduzierung der Abfragen durch die Schulaufsicht. Lehrkräfte erhalten mehr Zeit für Unterricht und pädagogische Arbeit - ein wichtiger Schritt angesichts wachsender Herausforderungen im Schulalltag.

Auch der Arbeitsmarkt im Kreis wird gestärkt: Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird beschleunigt, da künftig englischsprachige Unterlagen akzeptiert werden. Internationale Fachkräfte können so schneller in Kliniken, Handwerksbetrieben oder IT-Unternehmen starten.

Archiv

Downloads

Die Verwendung der Bilder ist unter Nennung des Copyrights "Dorothea Deppermann" kostenfrei.

Dorothea Deppermann (Hochformat)