Landesförderungen

Landesinitiative Europa-Schecks erfolgreich gestartet

16.02.2024 - Presseinformation 106/02/2024

 

Minister Liminski: Über 250 eingereichte Anträge sind ein starkes Signal Richtung Europawahl

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit:

Die neue Initiative Europa-Schecks der Landesregierung ist erfolgreich gestartet. Bereits zum Startstichtag am 15. November 2023 gab es über 100 digital eingereichte Anträge, von denen 54 positiv beschieden wurden. Die rund 150 Anträge zum zweiten Stichtag (1. Januar 2024) werden aktuell geprüft. Minister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski hatte Vereine, Kommunen, Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich mit innovativen Europavorhaben zu beteiligen.

Minister Liminski: "Mit der Landesinitiative Europa-Schecks haben wir einen Nerv getroffen. Mit der digitalen und unbürokratischen Antragstellung haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für europäisches Engagement kleiner wie auch großer Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen geschaffen. Neben kreativen Ideen zu Städtepartnerschaften und Schüleraustauschen befasst sich eine Vielzahl der durch die Europa-Schecks ermöglichten Aktivitäten mit der jugendlichen Zielgruppe der Erstwählerinnen und Erstwähler. Das ist ein starkes Signal vor der Europawahl. Wir lassen demokratie- und europafeindlichen Strömungen nicht das letzte Wort. Europa ist und bleibt ein Projekt der Vielfalt."

Zu den Projekten, die bereits eine Zusage erhalten haben, gehört etwa ein Europakonzert der Schlesischen Philharmonie auf Zeche Zollverein, eine Delegationsreise für Jugendliche und Kulturschaffende aus den ukrainischen Gemeinden Sachnowschtschyna und Marhanez nach Brühl oder ein Theaterstück in Eschweiler, in dem der Drache Jong Kinder auf eine Reise in europäische Länder mitnimmt und spielerisch zeigt, wie bereichernd grenzüberschreitende Freundschaften sind. Das größte internationale Tischtennisturnier für Kinder und Jugendliche (Kids Open) steht in diesem Jahr unter dem Motto "We are Europa – Tischtennis United" mit Europaquiz und Virtual-Reality-Match mit einer europäischen Partnerstadt im Programm. In Bielefeld konzipieren und produzieren Jugendliche eine Social-Media-Kampagne, um aus ihrer Perspektive zu schildern, warum Europa gerade für die junge Generation wichtig ist.

Für die Europa-Schecks wird kein finanzieller Eigenanteil benötigt, sodass auch kleinere Strukturen zu einer Bewerbung ermutigt werden. Für Projekte kann eine finanzielle Unterstützung von bis zu 25.000 Euro beantragt werden. Die nächste Antragsfrist ist der 1. März 2024.

Teilnahmebedingungen, Erläuterungen zur Antragstellung sowie weiterführende Informationen finden Sie hier. Im Anhang finden Sie eine Liste der bisherigen 54 Projektzusagen mit geplantem Durchführungsort und Durchführungszeitraum.

 

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 837-1001.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, Telefon 0211-837-1715.

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Investitionsförderung für lebendige Dörfer:
Die Struktur- und Dorfentwicklung zur Stär-
kung der ländlichen Räume geht in die
nächste Runde

14.02.2024 - Presseinformation 98/02/2024

 

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Die ländlichen Räume, abseits der großen Metropolen, sind die flächenmäßig bedeutendsten Regionen in Nordrhein-Westfalen. Sie erstrecken sich über zwei Drittel der Landesfläche, sie sind Lebens- und Wohnraum für etwa die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens und wichtiger Produktionsstandort für die Land- und Forstwirtschaft, die frische Lebensmittel und nachwachsende Rohstoffe erzeugt. Auch viele innovative kleine und mittelständische Unternehmen haben ihren Standort in ländlichen Regionen und sorgen für wirtschaftliche Dynamik. Zudem haben die ländlichen Räume aufgrund ihrer Verbindung und Nähe zu den Ballungsräumen eine erhebliche Bedeutung als Freizeit-, Natur- und Erholungsraum. Damit bieten sich auch gute Chancen im regionalen und überregionalen Tourismus.

Die Landesregierung setzt sich daher für die Stärkung des ländlichen Raums, für lebendige Dörfer und Kommunen sowie ihre Einrichtungen ein. Allein im vergangenen Jahr sind über 200 neue Projekte vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert worden. Diese Erfolgsgeschichte wird nun fortgeschrieben: Im Jahr 2024 stellt das Land weitere 18 Millionen Euro zur Unterstützung bei der Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Infrastrukturen in seinen Dörfern bereit. Seit Regierungsantritt 2022 fließen damit über 40 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel in die Struktur- und Dorfentwicklung.

Ministerin Silke Gorißen: "Der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen ist mit seinen Dörfern für rund neun Millionen Menschen Wohn- und Lebensmittelpunkt. Die Landesregierung investiert kontinuierlich in ihre Zukunftsfähigkeit, damit sie lebenswert und attraktiv bleiben. Mit 18 Millionen Euro wollen wir in diesem Jahr weitere, neue Projekte zum Wohl der Menschen unserer Dörfer, Orte und Ortsteile unterstützen: Ich freue mich auf neue oder modernisierte Gemeinschaftsräume, auf kulturelle und soziale Treffpunkte und viele Ideen, die zu mehr Lebensqualität vor Ort beitragen."

Gefördert werden auch im Jahr 2024 Dorfläden, Dorfplätze, Bouleplätze, Skater-Anlagen, Bolzplätze ebenso wie zum Beispiel barrierefreie Umbauarbeiten von Mehrfunktionshäusern oder Kultur-, Naherholungs- und Tourismuseinrichtungen. Unterstützt wird zudem eine Umnutzung land- oder forstwirtschaftlicher Gebäude zur Stärkung des dörflichen Lebens oder die Entwicklung von IT-Lösungen, um die Infrastruktur im ländlichen Raum zu verbessern. Projekte bis zu einer Zuwendungshöhe von 250.000 Euro können gefördert werden.

Antragsverfahren bei Bezirksregierungen startet ab sofort

Ab sofort wird über die Bezirksregierungen das digitale Antragsverfahren für die diesjährige Struktur- und Dorfentwicklung gestartet. Interessierte Gemeinden, Vereine und Einrichtungen können für das Jahr 2024 bis zum 15. April 2024 Anträge über die Internetseiten der Bezirksregierungen einreichen. Es wird empfohlen, dass sich die Antragstellenden zwecks Klärung ihrer Fördermöglichkeiten vor Einreichung eines Förderantrages mit ihrer zuständigen Bezirksregierung (Dezernat 33) in Verbindung setzen.

Auf den Internetseiten der Bezirksregierungen gibt es alle wichtigen Informationen zum Förderaufruf:

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

 

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 3834-0.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 3843-1022.

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Frist: 15. April 2024

Frist: 15. April 2024

Zweite Wettbewerbsrunde "Grüne Gründun-
gen.NRW": Land und EU unterstützen grüne
Start-ups mit bis zu 4,56 Millionen Euro

06.02.2024 - Presseinformation 85/02/2024

 

Umweltminister Oliver Krischer: "Grüne Gründungen sind unverzichtbare Wegbereiter für eine Green Economy made in NRW"

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen ist der bundesweit größte Standort für Gründungen aus der Umweltwirtschaft und umweltorientierte Start-ups sind der Innovationstreiber einer Green Economy. Die Landesregierung will die Innovationspotenziale Grüner Gründungen weiter heben und hat im letzten Jahr im Rahmen des EFRE/JTF-Programms den Förderwettbewerb "Grüne Gründungen.NRW" gestartet, der mit einem Förderbudget von bis zu 18 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln ausgestattet ist. In der zweiten von zunächst drei Einreichungsrunden wurden nun aus 36 eingereichten Projektskizzen sieben weitere Vorhaben von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen.

Umweltminister Oliver Krischer: "Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Das wird uns nur gelingen, wenn wir den ökologischen Umbau der Wirtschaft vorantreiben, Wirtschaftspolitik und Klimaschutz zusammendenken und so die Grundlage für die notwendige Transformation unseres Landes schaffen. Grüne Gründungen sind dabei unverzichtbare Wegbereiter für eine Green Economy made in NRW."

Die thematische Bandbreite der geförderten Projekte reicht von der umweltfreundlichen Energiespeicherung und -wandlung bis hin zur Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, Wasserwirtschaft sowie der Ressourcenwirtschaft. "Die unkonventionellen Geschäftsideen von Grünen Gründungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle und beschleunigen die Transformation unseres Bundeslandes hin zu einem ressourcenschonenden und klimaneutralen Wirtschaftsstandort. Die sieben ausgewählten Projekte sind hierfür ein eindrucksvoller Beleg", sagte Minister Krischer.

Die ausgewählten Projekte der zweiten Einreichungsrunde können von Land und EU mit rund 4,56 Millionen Euro unterstützt werden, sofern die Antragsstellenden alle Förderbedingungen erfüllen und ihren Förderantrag fristgerecht einreichen. In der ersten Wettbewerbsrunde wurden bereits neun Vorhaben zur Förderung empfohlen, die sich derzeit in der Antragsphase befinden.

Förderinteressierten steht eine weitere Einreichungsrunde offen. Die Frist hierfür endet am 29. Februar 2024.

Der Förderwettbewerb Grüne Gründungen.NRW

Der Wettbewerb Grüne Gründungen.NRW soll Start-ups bei der Entwicklung neuer Ansätze, Technologien, Verfahren und Dienstleistungen unterstützen, die zum Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz beitragen. Mit dem Aufruf wird die Entwicklung und Erprobung von Prototypen in den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft gefördert.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Im Rahmen vielfältiger Förderaufrufe werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen unterstützt.

Weitere Informationen, Voraussetzungen, Unterlagen sowie Termine und Ansprechpersonen:

https://www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/foerderungen-in-2021-2027/gruene-gruendungen-nrw

https://www.in.nrw/massnahmen/gruene-gruendungen-nrw

https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/aktuelles/newsletter

https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/erste-wettbewerbsrunde-gruene-gruendungennrw-land-und-eu-unterstuetzen-gruene-start-ups-mit-675-millionen-euro-1698302528

Diese sieben Projekte der zweiten Einreichungsrunde wurden vom Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen:

AuBa@C - Automatisierung der Batterie-Demontage mithilfe fortschrittlicher Hard- und Software zum Zwecke des Batterierecyclings

Hauptziel des Projekts ist die Automatisierung der Demontage von Batteriepacks mit Hilfe eines Prototyps, der fortschrittliche Hard- und Software kombiniert. Zur Demontage wird eine Arbeitsstation genutzt, in der ein automatisches und robotergestütztes Handhabungssystem untergebracht ist. Der Prototyp vereint Innovation aus dem Bereich Robotik und Maschinenbau.

Projektbeteiligte: Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik der RWTH Aachen University, Aachen

BaWaFlex - Erprobung einer siegelfähigen, flexiblen Barriere-Beschichtung auf Basis natürlicher Wachse und Harze

Ziel des Projekts ist die Erprobung einer siegelfähigen Barriere-Beschichtung auf Basis natürlicher Wachse und Harze für Lebensmittelverpackungen. Dazu sollen verschiedene Zellstoff-Substrate (Papier, Karton, Faserguss) beschichtet werden. Diese Prototypen-Produktion wird von einer fortlaufenden Anpassungsentwicklung flankiert, die den unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten und Absorptionskapazitäten Rechnung trägt.

Projektbeteiligte: Wax Solutions GmbH, Versmold

bioSpectre - Mikrobielle Brennstoffzelle zur Messung von Zulauffrachten von Kläranlagen

Das Projekt ermöglicht die energieautarke Messung von Zulauffrachten von Kläranlagen und Wasserqualitätsparametern durch den Einsatz einer mikrobiellen Brennstoffzelle. Die gewonnenen Parameter können zur operationellen Optimierung des Klärbetriebs eingesetzt werden. Dadurch können Anlagen energetisch optimiert und Treibhausgas-Emissionen wie Lachgas minimiert werden.

Projektbeteiligte: Okeanos Smart Data Solutions GmbH, Bochum

EMULAITE – Innovative und nachhaltige Softwarelösung für das Training von KI-Modellen

Mit dem Projekt soll eine innovative, energieeffiziente und nachhaltige Software-Lösung für das Training von KI-Modellen entwickelt werden. Die Basis bilden bereits entwickelte Trainingsmethoden, die sich an biologischen Prinzipien orientieren und elektrische Schaltungen emulieren. Die Methode ermöglicht es, den Berechnungsaufwand zu reduzieren, die Genauigkeit von KI-Modellen zu erhöhen und KI auch auf ressourcenbeschränkten Geräten zu nutzen.

Projektbeteiligte: Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Produktionssysteme, Bochum

MANUGY - Modulare Maschinensysteme zur nachhaltigen Produktion von Energiespeichern

Anliegen des Projekts ist es, einen Prototypen für ein innovatives modulares Maschinensystem zu entwickeln und erproben, das umweltfreundliche Energiewandler und Energiespeicher produziert. Dies erfolgt am Beispiel einer Anlage zum Zusammenbau von Lithium-Ionen-Pouch-Zellen.

Projektbeteiligte: MANUGY, Köln

SDP4Industry - Der SIMPL Digitalpass (SDP) als Enabler der Kreislaufwirtschaft für den Maschinen- & Anlagenbau

Ziel des Projekts ist es, Maschinenherstellern zu ermöglichen, ihre Maschinen zukünftig auf einer Plattform digital zu managen, sowie den ökologischen Fußabdruck der Maschine entlang der Wertschöpfungskette abbilden zu können. So wird die Nachhaltigkeit verbessert und zudem ein wirtschaftlicher Mehrwert erzielt.

Projektbeteiligte: SIMPL Technologies GmbH i.Gr., Dortmund

Smart Plastify - Prototyp einer innenbeheizten Plastifizier-Einheit für Spritzgussmaschinen

Das Projekt hat die technische Innovation für Plastifizier-Einheiten von Spritzgussmaschinen zum Ziel, um den Energiebedarf signifikant zu reduzieren. Dazu soll eine neuartige Heiztechnologie (Dickschichtheizer) an Stelle keramischer Zylinder-Heizbänder eingesetzt werden.

Projektbeteiligte: Smart Plastify, Lennestadt

 

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 4566-0.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Telefon 0211 4566-378.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien

Frist: 29. Februar 2024

Frist: 29. Februar 2024