Pressemitteilungen
GRÜNE Landtagsabgeordnete machen ihre Plätze frei: Jetzt für den Jugendlandtag 2026 bewerben
08.06.2026
Die drei Grünen Landtagsabgeordneten aus Münster, Josefine Paul, Robin Korte und Dorothea Deppermann laden vom 12. - 14. November zum Jugendlandtag ein. Insgesamt stehen drei Plätze für interessierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren, die noch nicht an einem Jugendlandtag teilgenommen haben, zur Verfügung. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie eine Fahrtkostenpauschale übernimmt der Landtag.
Der Jugendlandtag ist ein Format der Demokratiebildung des Landtags Nordrhein-Westfalen und wird seit 2008 angeboten. Als Abgeordnete erleben die jungen Menschen den parlamentarischen Alltag mit Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und Expertenanhörungen. Höhepunkt ist die Plenarsitzung.
"Die Beschlüsse, die der Jugendlandtag treffen wird, werden im Anschluss an den Hauptausschuss des Landtags übermittelt. Für Jugendliche ist dies die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben und selbst zu gestalten", so die drei Abgeordneten. In den vergangenen Jahren debattierten die jungen Abgeordneten zum Beispiel über die Themen "Finanzbildung in der Schule" oder "Mentale Gesundheit".
Die Bewerbungen für den Jugendlandtag können an dorothea.deppermann.wk@landtag.nrw.de versendet werden und sollten Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse und ein kurzes Motivationsschreiben enthalten. Bei Teilnehmenden unter 18 Jahren werden ebenfalls die Kontaktdaten der Eltern benötigt.
Bewerbungsschluss ist der 06. Juli 2026.
Deppermann/Hagemeier: Wir gehen entschieden gegen Antisemitismus vor und schützen jüdisches Leben in NRW
Gemeinsame Pressemitteilung von Grünen-Fraktion und CDU-Fraktion
03.06.2026
Integrationsministerin Verena Schäffer hat am heutigen Mittwoch den vierten Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen, kurz RIAS, vorgestellt. Er macht deutlich: Die Zahl antisemitischer Vorfälle ist erneut gestiegen. Für 2025 wurden insgesamt 1102 antisemitische Vorfälle verzeichnet –17 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie schon in den vergangenen Jahren setzt sich damit der Trend steigender Fallzahlen fort. Besonders alarmierend ist die Schwere der Verschärfung der Vorfälle: Die Zahl der Bedrohungen stieg um 50 Prozent, die der Angriffe um 78 Prozent. Seit 2023 sind außerdem eine zunehmende Verunsicherung und wachsende Ängste in der jüdischen Bevölkerung in NRW zu beobachten. Dazu erklären Daniel Hagemeier, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Hauptausschuss, und Dorothea Deppermann, Sprecherin für Demokratie und Verfassungsschutz der Grünen Landtagsfraktion:
Dorothea Deppermann:
"Immer häufiger werden Jüdinnen und Juden angegriffen und bedroht – auf der Straße, in der Schule oder auch im Internet. Der neue Höchststand mit mehr als 1.100 antisemitischen Vorfällen im Jahr 2025 ist erschütternd. Diese Angriffe und Bedrohungen sowie Hass und Hetze gegen Jüdinnen und Juden sind absolut inakzeptabel.
Wenn antisemitische Vorfälle Risse in das Fundament unseres Zusammenlebens schlagen, dann ist es unsere Aufgabe, diese Risse nicht nur sichtbar zu machen, sondern ihnen mit klaren Maßnahmen entgegenzutreten und die Stabilität unserer demokratischen Gesellschaft aktiv zu stärken. Als schwarz-grüne Koalition gehen wir entschieden gegen jede Form des Antisemitismus vor und bauen die Maßnahmen kontinuierlich aus: Dazu gehört beispielsweise die Stärkung von Präventionsangeboten an Schulen wie Fortbildungen für Lehrkräfte und Gedenkstättenfahrten für junge Menschen. Wir fördern die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) sowie die Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus (ADIRA), die mit ihrer wertvollen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag sowohl bei der Unterstützung von Betroffenen als auch bei der Bildungsarbeit leisten. Die Finanzmittel für jüdische Gemeinden und den Erhalt jüdischer Friedhöfe haben wir erhöht, um jüdisches Leben sichtbar zu machen. Klar ist, wir sind als gesamte Gesellschaft gefordert, jeder Form des Antisemitismus entschieden zu widersprechen."
Daniel Hagemeier:
"Diese Zahlen sind alarmierend. Jeder einzelne antisemitische Vorfall ist ein Angriff auf unser Zusammenleben. Dass Bedrohungen und tätliche Angriffe so deutlich zunehmen, ist ein Warnsignal, das sehr ernst genommen werden muss. Jüdisches Leben gehört in die Mitte unserer Gesellschaft – sichtbar, sicher und selbstverständlich. Antisemitismus, egal aus welcher Richtung er kommt und in welcher Form er sich zeigt, ist in unserem Land inakzeptabel. Der Schutz jüdischen Lebens ist nicht verhandelbar. Die Jüdinnen und Juden in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf den klaren Schutz durch den Rechtsstaat verlassen können. Neben deutlichen Signalen von Polizei und Justiz kommt es auf wirksame Prävention, Bildung und Zivilcourage im Alltag an. Auf Basis des RIAS-Berichts ist nun sorgfältig zu prüfen, welche weiteren Maßnahmen möglich sind, um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzutreten. Jüdinnen und Juden müssen in NRW jederzeit und überall frei und sicher leben können."
Quelle:
"80 rechtsextreme Straftaten in Münster – Betroffene rechter Straftaten sind auf unseren Schutz vor Angriffen sowie Hass und Hetze angewiesen"
27.05.2026
Im Jahr 2025 wurden in Münster 80 politisch rechts motivierte Straftaten erfasst. In den vergangenen 5 Jahren waren es im Schnitt 67 politisch rechts motivierte Straftaten. Die Daten hat die Grüne Landtagsfraktion beim NRW-Innenministerium eingeholt. In ganz NRW sind die politisch rechts motivierten Straftaten erneut angestiegen – von 5641 angezeigten Taten in 2024 auf 6268 im Jahr 2025, das ist ein Plus von rund 11 Prozent. Damit wurden in NRW so viele rechtsextreme Straftaten angezeigt wie noch nie seit Einführung des Erfassungssystems im Jahr 2001.
"Jeden Tag werden in NRW im Schnitt 17 rechtsextreme Straftaten verübt – in Münster kam es im letzten Jahr teilweise täglich zu Straftaten. Es ist unerträglich, dass sich die Anzahl der rechtsextremen Straftaten landesweit und auch bei uns vor Ort weiter auf hohem Niveau befinden", sagt Dorothea Deppermann, Landtagsabgeordnete für Münster. "Wir müssen uns als Gesellschaft dagegenstellen, dass viele Menschen alltäglich mit diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Angriffen konfrontiert sind. Jede und jeder ist aufgefordert, menschenverachtendem Gedankengut entschieden zu widersprechen. Nur so können wir dazu beitragen, dass sich alle Menschen auch in Münster sicher fühlen können."
Landesweit wurden 13 Prozent mehr antisemitische Straftaten verübt (695 in 2024, 786 in 2025). Bei den islamfeindlichen Straftaten gab es einen leichten Rückgang um 2 Prozent (338 in 2024, 330 in 2025). Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Orientierung ist um 27 Prozent angestiegen (203 in 2024, 257 in 2025) und es wurden 47 Prozent mehr antiziganistische Straftaten erfasst (30 in 2024, 44 in 2025). Alarmierend ist zudem, dass die Anzahl der Gewalttaten um 24 Prozent gestiegen ist (154 in 2024,191 in 2025).
"Der Rechtsextremismus ist auch in NRW weiterhin die größte Gefahr für unsere Demokratie. Nicht zuletzt die anhaltend hohen Umfragewerte der AfD machen deutlich, wie sehr rassistische, antisemitische und rechtsextreme Positionen in der Gesellschaft normalisiert worden sind. Der starke Anstieg von Gewalttaten lässt erkennen, dass aus Worten Taten werden", sagt die Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann weiter. "Als schwarz-grüne Koalition stellen wir uns entschieden dem Rechtsextremismus entgegen. So haben wir beispielsweise die Finanzierung der Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus erhöht, die Landeszentrale für politische Bildung gestärkt und weitere Meldestellen für rassistische Vorfälle und Queerfeindlichkeit eingerichtet. Mit der Reform des Verfassungsschutzgesetzes haben wir auf eine geänderte Sicherheitslage reagiert und den Sicherheitsbehörden die nötigen Befugnisse zur gezielten Aufklärung auch des Rechtsextremismus eingeräumt."
Die Grüne Landtagsfraktion erfragt seit 2011 jährliche Details zur politisch motivierten Kriminalität rechts sowie zu einzelnen Phänomenen der Hasskriminalität ab. Hier eine Kurzauswertung für ganz NRW für das Jahr 2025:
Politisch rechts motivierte Kriminalität (PMK Rechts) 2025
- Anstieg von 5.641 Straftaten in 2024 auf 6.268 in 2025 (11%)
- Gewalttaten gestiegen (2024: 154, 2025: 191)
- Die meisten Gewalttaten sind Körperverletzungsdelikte: 183 von 191 (96%)
- Die meisten Straftaten entfallen auf die Themenfelder Nationalsozialismus/Sozialdarwinismus (4.180), Hasskriminalität (2.172) und Fremdenfeindlichkeit (2.088)
Antisemitische Straftaten 2025
- Anstieg von 695 in 2024 auf 786 in 2025 (13%)
- Etwa 42% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet. 23% der Straftaten werden der PMK Ausländische Ideologie, 13% der PMK Religiöse Ideologie und 20% der PMK Sonstige zugeordnet.
- Es gab 9 Gewaltdelikte. Etwa 1% aller antisemitischen Straftaten sind Gewalttaten.
Islamfeindliche Straftaten 2025
- Leichter Rückgang von 338 in 2024 auf 330 in 2025 (-2%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (80%)
- Es gab 25 Gewaltdelikte. Etwa 8% aller islamfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.
- Flüchtlingsfeindliche Straftaten 2025
- Anstieg von 279 in 2024 auf 285 in 2025 (2%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (88%)
- Es gab 12 Gewaltdelikte. Etwa 4% aller flüchtlingsfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.
Antiziganistische Straftaten 2025
- Anstieg von 30 in 2024 auf 44 in 2025 (47%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (82%)
- Es gab 1 Gewaltdelikt. Etwa 2% aller antiziganistischen Straftaten sind Gewalttaten.
Queerfeindliche Straftaten 2025
- Straftaten gegen die sexuelle Orientierung stiegen von 203 in 2024 auf 257 in 2025 (27%)
- Straftaten gegen die geschlechtsbezogene Diversität stiegen von 105 in 2024 auf 162 in 2025 (54%)
Straftaten aufgrund politischer Ausrichtung 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 8.391 Straftaten
- 32% der Straftaten werden der PMK Sonstige zugeordnet, 29% der PMK Rechts und 27% der PMK Links
- Es gab 274 Gewaltdelikte. Etwa 3% aller Straftaten sind Gewalttaten.
Straftaten gegen Menschen mit Behinderung 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 33 Straftaten
- 73% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (24 Straftaten)
Straftaten aufgrund des gesellschaftlichen Status 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 34 Straftaten
- 56% der Straftaten werden der PMK Links zugeordnet (19 Straftaten)
- 4 Straftaten richteten sich gegen obdachlose Menschen.
"47 rechtsextreme Straftaten im Kreis Coesfeld – Betroffene rechter Straftaten sind auf unseren Schutz vor Angriffen sowie Hass und Hetze angewiesen"
27.05.2026
Im Jahr 2025 wurden im Kreis Coesfeld 47 politisch rechts motivierte Straftaten erfasst. 2024 waren es 78 politisch rechts motivierte Straftaten. Die Daten hat die Grüne Landtagsfraktion beim NRW-Innenministerium eingeholt. In ganz NRW sind die politisch rechts motivierten Straftaten erneut angestiegen – von 5641Taten in 2024 auf 6268 im Jahr 2025, das ist ein Plus von rund 11 Prozent. Damit wurden in NRW so viele rechtsextreme Straftaten angezeigt wie noch nie seit Einführung des Erfassungssystems im Jahr 2001.
"Jeden Tag werden in NRW im Schnitt 17 rechtsextreme Straftaten verübt. Auch wenn die Zahlen im Kreis Coesfeld gesunken sind, ist der landesweite Höchststand besorgniserregend", sagt Dorothea Deppermann, Landtagsabgeordnete aus Kreis Münster und Coesfeld. "Wir müssen uns als Gesellschaft dagegenstellen, dass viele Menschen alltäglich mit diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Angriffen konfrontiert sind. Jede und jeder ist aufgefordert, menschenverachtendem Gedankengut entschieden zu widersprechen. Nur so können wir dazu beitragen, dass sich alle Menschen auch im Kreis Coesfeld sicher fühlen können. Ein schönes Beispiel hierfür sind die Gemeinden Havixbeck und Nordkirchen, die im Jahr 2025 keine rechtsmotivierte Straftat verzeichnet haben."
Landesweit wurden 13 Prozent mehr antisemitische Straftaten verübt (695 in 2024, 786 in 2025). Bei den islamfeindlichen Straftaten gab es einen leichten Rückgang um 2 Prozent (338 in 2024, 330 in 2025). Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Orientierung ist um 27 Prozent angestiegen (203 in 2024, 257 in 2025) und es wurden 47 Prozent mehr antiziganistische Straftaten erfasst (30 in 2024, 44 in 2025). Alarmierend ist zudem, dass die Anzahl der Gewalttaten um 24 Prozent gestiegen ist (154 in 2024,191 in 2025).
"Der Rechtsextremismus ist auch in NRW weiterhin die größte Gefahr für unsere Demokratie. Nicht zuletzt die anhaltend hohen Umfragewerte der AfD machen deutlich, wie sehr rassistische, antisemitische und rechtsextreme Positionen in der Gesellschaft normalisiert worden sind. Der starke Anstieg von Gewalttaten lässt erkennen, dass aus Worten Taten werden", so Deppermann weiter. "Als schwarz-grüne Koalition stellen wir uns entschieden dem Rechtsextremismus entgegen. So haben wir beispielsweise die Finanzierung der Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus erhöht, die Landeszentrale für politische Bildung gestärkt und weitere Meldestellen für rassistische Vorfälle und Queerfeindlichkeit eingerichtet. Mit der Reform des Verfassungsschutzgesetzes haben wir auf eine geänderte Sicherheitslage reagiert und den Sicherheitsbehörden die nötigen Befugnisse zur gezielten Aufklärung auch des Rechtsextremismus eingeräumt."
Die Grüne Landtagsfraktion erfragt seit 2011 jährliche Details zur politisch motivierten Kriminalität rechts sowie zu einzelnen Phänomenen der Hasskriminalität ab. Hier eine Kurzauswertung für ganz NRW für das Jahr 2025:
Aufstellung - Straftaten im Kreis Coesfeld
| Ort | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Ascheberg | 11 | 3 |
| Billerbeck | 4 | 2 |
| Coesfeld | 6 | 8 |
| Dülmen | 22 | 12 |
| Havixbeck | 1 | 0 |
| Lüdinghausen | 7 | 5 |
| Nordkirchen | 3 | 0 |
| Nottuln | 14 | 10 |
| Olfen | 1 | 4 |
| Rosendahl | 1 | 1 |
| Senden | 8 | 2 |
| 78 | 47 |
Politisch rechts motivierte Kriminalität (PMK Rechts) 2025
- Anstieg von 5.641 Straftaten in 2024 auf 6.268 in 2025 (11%)
- Gewalttaten gestiegen (2024: 154, 2025: 191)
- Die meisten Gewalttaten sind Körperverletzungsdelikte: 183 von 191 (96%)
- Die meisten Straftaten entfallen auf die Themenfelder Nationalsozialismus/Sozialdarwinismus (4.180), Hasskriminalität (2.172) und Fremdenfeindlichkeit (2.088)
Antisemitische Straftaten 2025
- Anstieg von 695 in 2024 auf 786 in 2025 (13%)
- Etwa 42% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet. 23% der Straftaten werden der PMK Ausländische Ideologie, 13% der PMK Religiöse Ideologie und 20% der PMK Sonstige zugeordnet.
- Es gab 9 Gewaltdelikte. Etwa 1% aller antisemitischen Straftaten sind Gewalttaten.
Islamfeindliche Straftaten 2025
- Leichter Rückgang von 338 in 2024 auf 330 in 2025 (-2%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (80%)
- Es gab 25 Gewaltdelikte. Etwa 8% aller islamfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.
Flüchtlingsfeindliche Straftaten 2025
- Anstieg von 279 in 2024 auf 285 in 2025 (2%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (88%)
- Es gab 12 Gewaltdelikte. Etwa 4% aller flüchtlingsfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.
Antiziganistische Straftaten 2025
- Anstieg von 30 in 2024 auf 44 in 2025 (47%)
- Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (82%)
- Es gab 1 Gewaltdelikt. Etwa 2% aller antiziganistischen Straftaten sind Gewalttaten.
Queerfeindliche Straftaten 2025
- Straftaten gegen die sexuelle Orientierung stiegen von 203 in 2024 auf 257 in 2025 (27%)
- Straftaten gegen die geschlechtsbezogene Diversität stiegen von 105 in 2024 auf 162 in 2025 (54%)
Straftaten aufgrund politischer Ausrichtung 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 8.391 Straftaten
- 32% der Straftaten werden der PMK Sonstige zugeordnet, 29% der PMK Rechts und 27% der PMK Links
- Es gab 274 Gewaltdelikte. Etwa 3% aller Straftaten sind Gewalttaten.
Straftaten gegen Menschen mit Behinderung 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 33 Straftaten
- 73% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (24 Straftaten)
Straftaten aufgrund des gesellschaftlichen Status 2025
- 2025 erstmals ausgewiesen: 34 Straftaten
- 56% der Straftaten werden der PMK Links zugeordnet (19 Straftaten)
- 4 Straftaten richteten sich gegen obdachlose Menschen.
Erinnerungskultur stärken: Neue Förderrichtlinie erleichtert Gedenkstättenbesuche für Schulen Münsteraner Grünen-Abgeordnete begrüßen Weiterentwicklung der Förderrichtlinie Gedenkstättenfahrten
21.05.2026
Die Münsteraner Landtagsabgeordneten Dorothea Deppermann, Robin Korte und Josefine Paul begrüßen die Überarbeitung der "Förderrichtlinie Gedenkstättenfahrten" des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aktualisierte Richtlinie erleichtert Schulen den Zugang zu Fördermitteln für Besuche in Gedenkstätten und Erinnerungsorten erheblich.
Dazu Dorothea Deppermann, Josefine Paul und Robin Korte:
"Gedenkstättenbesuche sind keine Pflichtübung – sie sind prägende Erfahrungen, die junge Menschen ein Leben lang begleiten. Wir wollen deshalb die Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen weiter stärken. Die Möglichkeit, eine Gedenkstätte zu besuchen, darf nicht an komplizierten Förderanträgen scheitern. Mit der vollständigen Digitalisierung erleichtern wir den Zugang und entlasten Schulen bei der Planung von Gedenkstättenbesuchen. Geschichte wird so für mehr junge Menschen erlebbar. Diese gemeinsame Erfahrung stärkt nicht nur das historische Wissen, sondern auch das Bewusstsein für unsere Demokratie."
Zum Hintergrund:
Die überarbeitete Förderrichtlinie sieht unter anderem vor, dass künftig auch Schulträger Anträge stellen können, größere Gruppen mit einem einzigen Antrag gefördert werden und das gesamte Verfahren digital über das Portal www.d-nrw.de abgewickelt wird. Auch digitale Gedenkstättenbesuche und Besuche von Kriegsgräberstätten werden künftig berücksichtigt. Im Haushaltsjahr 2026 stehen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro für schulische Gedenkstättenfahrten im In- und Ausland zur Verfügung.
Vereine in Nottuln erhalten 211.381 € für ihre Sportanlagen
29.04.2026
Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler in Nottuln: Die schwarz-grüne Landesregierung hat an diesem Dienstag bekannt gegeben, wie viel Geld der Kreissportbund für die vereinseigenen Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde bekommt. Für den Ausbau und die Erneuerung der Vereinssportstätten in Nottuln stehen daraus 211.381 Euro zur Verfügung. "Ob neue Duschen, frischer Belag für Sporthallen oder moderne Außenanlagen – die Sportvereine können selbst entscheiden, wofür sie ihren Anteil an der Sportmilliarde einsetzen, um ihre Anlagen auf die Höhe der Zeit zu holen", so Dorothea Deppermann, direkt gewählte Abgeordnete für Coesfeld und Münster. "Sport bringt Menschen vor Ort zusammen. Dafür braucht es funktionierende und moderne Sportstätten."
Allein die Vereine bekommen für moderne Sportanlagen nun fast drei Mal so viele Mittel wie die Kommunen 2025 für Sportförderung erhalten haben. "Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen", so Deppermann weiter. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Die schwarz-grüne Landesregierung hat festgelegt, dass 200 Millionen des NRW-Anteils direkt an die Stadt- und Kreissportbünde gehen, damit diese in ihre heimischen Sportstätten investieren können. Im Sportausschuss des Landtags hat die schwarz-grüne Landesregierung nun bekannt gegeben, dass die Mittel auf Basis der Sportpauschale von 2025 mit dem Faktor 2,78 berechnet werden. Im Jahr 2025 lag die Förderung für Nottuln bei 75.976 Euro.
Vereine in Havixbeck erhalten 166.932 € für ihre Sportanlagen
29.04.2026
"Ob neue Duschen, frischer Belag für Sporthallen oder moderne Außenanlagen – die Sportvereine können selbst entscheiden, wofür sie ihren Anteil an der Sportmilliarde einsetzen, um ihre Anlagen auf die Höhe der Zeit zu holen", so Dorothea Deppermann, direkt gewählte Abgeordnete für Coesfeld und Münster. "Sport bringt Menschen vor Ort zusammen. Dafür braucht es funktionierende und moderne Sportstätten." Die schwarz-grüne Landesregierung hat bekannt gegeben, wie viel Geld der Kreissportbund für die vereinseigenen Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde bekommt. Für den Ausbau und die Erneuerung der Vereinssportstätten in Havixbeck stehen daraus 166.932 Euro zur Verfügung.
Allein die Vereine bekommen für moderne Sportanlagen nun fast drei Mal so viele Mittel wie die Kommunen 2025 für Sportförderung erhalten haben. "Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen. Sport ist nicht nur Teil der Gesundheitsförderung, sondern schafft auch gesellschaftliche Verbundenheit und stärkt somit die Demokratie", so Deppermann weiter. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Die schwarz-grüne Landesregierung hat festgelegt, dass 200 Millionen des NRW-Anteils direkt an die Stadt- und Kreissportbünde gehen, damit diese in ihre heimischen Sportstätten investieren können. Im Sportausschuss des Landtags hat die schwarz-grüne Landesregierung nun bekannt gegeben, dass die Mittel auf Basis der Sportpauschale von 2025 mit dem Faktor 2,78 berechnet werden. Im Jahr 2025 lag die Förderung für Havixbeck bei 60.000 Euro.
Grüne Landtagsabgeordnete begrüßen Gründung der Islamischen Fakultät an der Universität Münster
24.04.2026
Die Grünen Landtagsabgeordneten Robin Korte, Dorothea Deppermann und Josefine Paul begrüßen die Gründung der neuen Islamisch‑Theologischen Fakultät an der Universität Münster ausdrücklich. Die Universität stärkt damit ihre bundesweit führende Rolle in der akademischen Ausbildung in islamischer Theologie und bei der Ausbildung islamischer Religionslehrer*innen.
"Die neue Fakultät ist ein großer Gewinn für Münster und für ganz NRW. Mit Ausbildung und Lehre für einen fortschrittlichen und weltoffenen Islam leisten die Universität Münster und insbesondere Prof. Dr. Mouhanad Khorchide bereits seit 16 Jahren einen wichtigen Beitrag für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander der Religionen in unserem Land. Mit der Plattform Muslimaktiv hat er bereits eine digitale Informationsplattform zum Islam geschaffen. Die neue Fakultät fördert nicht nur die islamische Theologie, sondern auch das Miteinander in unserer vielfältigen Gesellschaft und setzt ein starkes Zeichen für Dialog und Toleranz." erklären Paul, Deppermann und Korte.
Münster baut mit der neuen Fakultät auf die erfolgreiche Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) auf, das seit 2010 stetig gewachsen ist und heute Studierende aus vielen Ländern anzieht.
Zum Hintergrund:
Die Islamisch‑Theologische Fakultät bündelt künftig mehrere Professuren, ein breites Studienangebot und internationale Kooperationen. Münster zählt seit Jahren zu den wichtigsten Standorten islamisch‑theologischer Forschung in Deutschland. Mit der neuen Fakultät erhält diese Arbeit eine dauerhafte institutionelle Verankerung und wird langfristig gestärkt.
Online-Diskussion zur KiBiz-Reform: Grüne laden zum Gespräch über Qualität und Verlässlichkeit in NRW-Kitas ein
23.04.2026
Am Montag, den 27. April 2026, lädt die lokale Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann (Grüne) gemeinsam mit Eileen Woestmann, Sprecherin für Kinder und Familien der grünen Landtagsfraktion, um 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Online-Diskussion zur aktuellen Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen ein.
Familienministerin Verena Schäffer hat zuletzt wesentliche Änderungen am KiBiz vorgestellt. Die Reform sieht unter anderem die Einführung verlässlicher Kern- und Randzeiten, eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Sprachbildung in plusKitas sowie die Ausweitung des Kita-Helferinnen-Programms auf alle Kindertageseinrichtungen in NRW vor. Für das Helferinnen-Programm stellt die schwarz-grüne Landesregierung mehr als 37 Millionen Euro zusätzlich bereit; für die Sprachbildung wächst die Förderung je plusKita auf 52.875 Euro - ein Plus von knapp 15.000 Euro.
"Verlässlichkeit und Qualität gehören für uns Grüne untrennbar zusammen", betont Dorothea Deppermann. "Die Reform schafft bessere Rahmenbedingungen für Kinder, Eltern und Fachkräfte gleichermaßen."
Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Erzieher*innen, Träger und alle Interessierten. Nach einer Einführung durch die beiden Abgeordneten besteht Gelegenheit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen.
Anmeldung und Einwahllink unter: https://gruenlink.de/f4fwrb4bzn
Kontakt für Rückfragen:
- E-Mail: dorothea.deppermann.wk@landtag.nrw.de
- Telefon: 0176 70978896
NRW stärkt die Qualität in den Kitas und macht die Betreuung verlässlicher
15.04.2026
Die Grüne Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann begrüßt die Verbesserungen für die über 100 Kitas im Kreis Coesfeld. NRW-Familienministerin Verena Schäffer hat an diesem Mittwoch weitere Änderungen am Kinderbildungsgesetz vorgestellt. Dazu gehören unter anderem eine Stärkung der Sprachbildung, ein verlässlicher Rahmen für die Kern- und Randzeiten sowie die Ausweitung des Kita-Helfer*innen-Programms.
"Wir wollen, dass die über 9.000 Kinder, die im Kreis Coesfeld eine Kita besuchen, sich dort wohlfühlen und gut gefördert werden. Eltern müssen sich auf die Angebote der Kitas verlassen können und die über 2.000 Mitarbeitenden in den Kitas müssen gute Arbeitsbedingungen haben. Mit den jetzt geplanten Änderungen sorgen wir als schwarz-grüne Koalition für mehr Qualität und Verlässlichkeit", sagt Deppermann.
Damit Kitas verlässlich geöffnet bleiben, wird den Trägern unter anderem ermöglicht, in ihren Kitas eine Kern- und Randzeit einzuführen. So können sie besser auf die Auslastung der Gruppen reagieren und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels den Einsatz von Fachkräften besser steuern. "Für uns Grüne gehören Verlässlichkeit und Qualität untrennbar zusammen, daher ist die Anhebung der Kernzeit auf mindestens 35 Stunden pro Woche richtig und wichtig", ergänzt Dorothea Deppermann.
Kitas sind der zentrale Ort für frühkindliche Bildung und Chancengerechtigkeit. Daher wird die Sprachbildung in den Kitas finanziell gestärkt. "Durch den deutlichen Aufwuchs von fast 15.000 Euro pro plusKita auf 52.875 Euro fließen rund 46 Millionen Euro mehr in die alltagsintegrierte Sprachförderung unserer Kleinsten", sagt Deppermann.
Mit einer weiteren Änderung am Gesetzentwurf, wird es jeder Kita ermöglicht, eine Kita-Helferin oder einen Kita-Helfer einstellen zu können. Die Kitas erhalten dafür eine gesicherte Finanzierung vom Land. Dafür stellt die schwarz-grüne Landesregierung mehr als 37 Millionen Euro zusätzlich bereit.
"Sie bereiten das Mittagessen zu, unterstützen bei Ausflügen oder helfen den Kindern beim Anziehen der Schuhe – Kita-Helferinnen und -Helfer sind eine große Entlastung für das pädagogische Personal. Daher freue ich mich, dass künftig alle Kitas in Münster eine oder einen Kita-Helferin oder -Helfer einstellen können", so Deppermann.
Katastrophenschutz im Kreis Coesfeld: Gut vorbereitet und gemeinsam noch stärker
10.04.2026
Wie gut sind unsere Kommunen auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage ging die Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann, von Bündnis 90/Die Grünen bei einem Besuch in Havixbeck nach. Vor Ort tauschte sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr Havixbeck, der Feuerwehr Nottuln sowie des Katastrophenschutzes des Kreises Coesfeld aus. Auch Havixbecks Bürgermeister Jörn Möltgen nahm an dem Termin teil.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen im Katastrophenschutz. Von Extremwetterlagen über Stromausfälle bis hin zu großflächigen Schadensereignissen. Dabei wurde deutlich: Die Einsatzkräfte im Kreis Coesfeld sind gut aufgestellt und arbeiten hochprofessionell sowie eng vernetzt zusammen.
"Unsere Kommunen sind im Katastrophenschutz gut vorbereitet. Das verdanken wir vor allem dem großen Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und der starken Zusammenarbeit aller Beteiligten", betonte Dorothea Deppermann im Anschluss an den Termin. "Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung."
Gleichzeitig machte Deppermann deutlich, dass Katastrophenschutz eine gemeinsame Aufgabe ist: "Neben den professionellen Strukturen vor Ort ist es sinnvoll, dass auch Bürgerinnen und Bürger sich mit ein paar einfachen Maßnahmen vorbereiten. Das gibt Sicherheit und hilft, im Ernstfall ruhig und handlungsfähig zu bleiben."
Dazu gehörten beispielsweise das Installieren von Warn-Apps wie der NINA Warn-App oder der nora Notruf-App, über die wichtige Informationen schnell aufs Smartphone gelangen. Auch ein Blick auf die Internetseite des Bundesamtes für Katastrophenschutz BBK lohnt sich: Dort finden sich übersichtliche Empfehlungen, wie ein sinnvoller Notvorrat an Lebensmitteln und Alltagsgegenständen aussehen kann.
"Es geht nicht darum, sich Sorgen zu machen, sondern gut informiert zu sein", so Deppermann. "Viele Dinge lassen sich ganz unkompliziert im Alltag mitdenken - etwa eine kleine Vorratshaltung oder auch ein batteriebetriebenes beziehungsweise ein Kurbelradio. Gerade Letzteres wirkt vielleicht ein wenig altmodisch, kann im Fall eines Stromausfalls aber sehr hilfreich sein, um weiterhin Informationen zu erhalten."
Die Gespräche in Havixbeck hätten gezeigt, wie wichtig kontinuierliche Investitionen, gute Ausstattung und regelmäßige Übungen seien, um auch künftig auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Bürgermeister Jörn Möltgen unterstrich die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit: "Gerade im Katastrophenschutz zeigt sich, wie wichtig es ist, über Gemeindegrenzen hinweg eng zusammenzuarbeiten."
Dorothea Deppermann nahm aus dem Austausch wichtige Impulse für ihre politische Arbeit in Düsseldorf mit. "Unser Ziel muss es sein, die Kommunen weiterhin bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Eigenvorsorge in der Bevölkerung zu stärken - sachlich, ruhig und ohne Alarmismus."
Demokratie braucht freie Hochschulen - nicht Zusammenarbeit mit Demokratiegegnern.
02.04.2026
Die Studierendenwerke sind zuständig für wesentliche Fragen des sozialen und wirtschaftlichen Alltags der Studierenden. Sie sorgen für gute Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen in Münster und NRW. Dass der Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, Dr. Christoph Holtwisch, der auch Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW ist, offenbar seit Längerem einen engen Austausch mit Vertretern der AfD-Landtagsfraktion pflegt, hat unter den Studierenden der Universität Münster deshalb großen Protest hervorgerufen.
Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, direktgewählte Grüne Abgeordnete für Münster:
"Wir teilen die Entrüstung, die seitens des Studierendenparlaments und des AStA formuliert wurde, ausdrücklich. Die AfD spricht sich regelmäßig dafür aus, die studentische Mitbestimmung einzuschränken, will internationale Studierende abschrecken und führt Streichlisten mit Lehrstühlen und Fachdisziplinen, die nicht in ihre Programmatik und ihr Weltbild passen. Das von der AfD verbreitete, rassistische Gesellschaftsbild bedroht viele Studierende und Forschende in NRW. Ihre Politik stellt grundlegende Übereinkünfte der Wissenschaft, wie den menschengemachten Klimawandel, in Frage und ist offen darauf ausgerichtet, die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken.
Wer das alles weiß und trotzdem den direkten Kontakt mit Politikern der AfD unterhält, der normalisiert deren Angriffe auf unser Wissenschaftssystem und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Herr Dr. Holtwisch und die Landesarbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke sind dringend aufgerufen, ihren Kurs zu überdenken und zu einer klaren Abgrenzung zur rechtsextremen AfD zurückzufinden."
"Sportplatz Kommune 2.0": Vereine und Engagierte in Münster können jetzt bis zu 15.000 Euro Förderung für ihr Sportprojekt beantragen
31.03.2026
Kommunen, Vereine, Träger in der Ganztagsbetreuung, aber auch selbstständige Trainerinnen und Trainer können jetzt vom Land eine Förderung für neue Bewegungs- und Sportprojekte vor Ort erhalten. Ab dem 1. April läuft die Bewerbungsrunde für das Programm "Sportplatz Kommune 2.0". "Wir laden alle Vereine, Organisationen und Akteure aus dem Sport in Münster ein, ihre Ideen einzureichen und so Sport und Bewegung für alle zu stärken", sagen Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster.
Die schwarz-grüne Landesregierung unterstützt die unterschiedlichsten sportlichen Ideen: Von Angeboten für Kinder und Jugendliche über Bewegungsprojekte für ältere Menschen bis hin zu inklusiven Sportaktionen. Die Förderung kann zwischen 5000 und 15.000 Euro je Kalenderjahr betragen. "Sport macht Spaß, hält fit und bringt Menschen zusammen", so Korte und Deppermann weiter. "Wir freuen uns, dass der Breitensport durch die Förderung des Landes unkompliziert unterstützt wird und nachhaltige Strukturen vor Ort entstehen."
Gefördert werden Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote, aber auch der Aufbau regionaler Netzwerke zur Zusammenarbeit von Vereinen, Kommunen und sozialen Einrichtungen. Auch Schwimmprojekte inklusive Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern sind möglich. Insgesamt stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Projektideen können vom 1. April bis zum 31. Mai 2026 über den Landessportbund Nordrhein-Westfalen eingereicht werden. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.sportjugend.nrw/unsere-themen/sportplatz-kommune-20.
NRW schließt Schutzlücken gegen Diskriminierung - Landesantidiskriminierungsgesetz kommt
27.03.2026
Nordrhein‑Westfalen bringt als eines der ersten Bundesländer ein eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) auf den Weg. Die schwarz‑grüne Landesregierung setzt damit ein klares Zeichen für mehr Schutz und Gleichbehandlung im Alltag.
Dazu Robin Korte und Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
"NRW ist das Zuhause von Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Lebensmodellen. Diese Vielfalt macht unser Bundesland aus. Doch für viele Menschen gehört Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung leider immer noch zum Alltag. Wir schützen Menschen mit dem neuen Gesetz nun auch vor Diskriminierung durch staatliche Stellen - etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei und ermöglichen Betroffenen niedrigschwellige Unterstützung.“
Mit dem neuen Landesgesetz werden nun Schutzlücken geschlossen, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) des Bundes bislang offenlässt.
Zum Hintergrund:
Die Landesregierung hat das Landesantidiskriminierungsgesetz am 19. März in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Kraft treten.
Derzeit bestehen im öffentlichen Bereich - etwa in Schulen, Hochschulen, Behörden oder bei der Polizei - Schutzlücken, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz des Bundes nicht abdeckt. Während Menschen im privaten Bereich, zum Beispiel beim Einkaufen, rechtlich besser vor Diskriminierung geschützt sind, fehlt ein vergleichbarer Schutz gegenüber staatlichen Stellen. Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz schließt NRW diese Lücke und setzt einen wichtigen Schritt zur vollständigen Umsetzung europäischer Vorgaben.
Neue Förderrunde der Umweltschecks "Naturschutz" gestartet
16.03.2026
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die nächste Bewerbungsrunde für sogenannte Umweltschecks gestartet. Vereine, Schulen, Initiativen und Privatpersonen können vom Land eine Unterstützung von 2000 Euro für ihre Naturschutz-Projekte erhalten. Durch das Anlegen von Blühwiesen, Nistkästen oder Vogelschutzhecken kann die Artenvielfalt direkt vor der Haustür gestärkt werden.
Dazu Dorothea Deppermann und Robin Korte, Grüne Landtagsabgeordnete aus Münster:
"Wir freuen uns, dass dieses ehrenamtliche Engagement durch die Förderung des Umweltministeriums einfach und unbürokratisch unterstützt wird. Wir ermutigen alle Vereine, Schulen und Einzelpersonen in Münster, sich mit ihren Ideen um die Förderung zu bewerben."
Zum Hintergrund:
Das Umweltministerium fördert regelmäßig ehrenamtliches Engagement von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich lokal und regional für den Erhalt und die Stärkung von Natur und Landschaft engagieren. In der diesjährigen Förderrunde möchte das Umweltministerium gezielt Schulen ansprechen. Projektvorschläge können beispielsweise über den Förderverein oder die Biologielehrkräfte eingereicht werden. Hier kann nicht nur das eigene Schulgelände durch natürliche Elemente aufgewertet werden, sondern die Schülerinnen und Schüler können bei der praktischen Umsetzung von Artenschutzmaßnahmen auch eine Menge über die heimische Natur und seltene Arten lernen.
Interessierte Schulen, Vereine, Organisationen und Privatpersonen können sich mit ihrer Projektidee bis zum 30. September 2026 ganz einfach online auf förderung.nrw um die Förderung in Höhe von 2000 Euro bewerben. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Alle weiteren Informationen gibt es auf der Website des Umweltministeriums: www.umweltschecks.nrw.de.
Girls‘ Day am 23. April im Landtag – jetzt bewerben!
Grüne Abgeordnete laden in den Landtag nach Düsseldorf ein
27.02.2026
Am 23.04.2026 findet der diesjährige Girls‘ Day statt. Der "Girls‘ Day" ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung. Er gibt Schülerinnen ab 14 Jahren die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Berufe und Arbeitsbereiche zu gewinnen, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind.
Die zwei Grünen Landtagsabgeordneten aus Münster, Robin Korte und Dorothea Deppermann, bieten zum Girls’ Day jeweils einen Platz an. Die Teilnehmerinnen bekommen die Möglichkeit, einen vielseitigen Eindruck vom Arbeitsalltag in der Fraktion und als Landtagsabgeordnete zu gewinnen. Zudem erwartet sie ein buntes Rahmenprogramm im Landtag, wie z.B. eine Führung durch das Gebäude, Kennenlernen der parlamentarischen Strukturen und Diskussionsrunden. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmerinnen ihre eigenen Themen und Forderungen einbringen und praktische Erfahrungen sammeln können. Genderqueere Jugendliche sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet auch die Verpflegung.
Im Landtag NRW ist die Grüne Fraktion die Einzige mit einem Frauenanteil über 50 Prozent. Insgesamt ist nur jedes dritte Mitglied des Landtags weiblich. Der Girls‘ Day soll deshalb dazu beitragen, alle Geschlechter für Politik und öffentliches Engagement zu begeistern und dazu ermutigen, auch selbst politisch aktiv zu werden.
Bewerbungen bei den beiden Abgeordneten sind über ihre Wahlkreis-Emailadressen bis zum 30.03.2026 möglich: robin.korte.wk@landtag.nrw.de oder dorothea.deppermann.wk@landtag.nrw.de.
Mehr Chancengerechtigkeit: Münster kann sich ab sofort um ein Familiengrundschulzentrum bewerben
27.02.2026
Ob Elternabende zu Mediennutzung oder zu Lernstrategien, gemeinsame Sportangebote oder Elterncafés, bei denen Mütter und Väter ihre Themen ansprechen können: Familiengrundschulzentren stärken Eltern in ihrer Nachbarschaft mit passenden Angeboten. Die schwarz-grüne Landesregierung hat jetzt bekannt gegeben, dass 54 weitere Familiengrundschulzentren gefördert werden. "Da Münster bereits mehrere Ganztagsgrundschulen¹ im Startchancenprogramm hat, kann ein Antrag seitens der Stadt gestellt werden", so Dorothea Deppermann, Landtagsabgeordnete aus Münster. "Die positiven Erfahrungen in anderen Kommunen zeigen, wie wertvoll das Angebot ist. Die Familiengrundschulzentren sind ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Eltern erfahren Sicherheit und Beratung auch bei Unsicherheiten im Alltag, sie gewinnen Vertrauen in die Bildungsinstitutionen ihrer Kinder und die Schule wird als Anlaufpunkt gesetzt."
54 Familiengrundschulzentren werden aktuell bereits gefördert². Die weiteren 54 sind Teil des Startchancen-Programms mit dem Schulen in herausfordernden Lagen unterstützt werden. Insgesamt stehen dafür 5,7 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Bis zum 30. April können Kommunen die Unterstützung beantragen, damit die multiprofessionellen Teams an den neuen Familiengrundschulzentren ihre Arbeit am 1. August 2026 starten können. Eine zweite Bewerbungsphase endet am 1. Oktober, die Familiengrundschulzentren starten dann im Februar 2027.
Quellen:
- https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/startchancen-programm_bestaetigte_teilnehmerliste_gesamt_stand_250521.pdf
- https://familiengrundschulzentren.nrw/kommunen/
Pressemitteilung des Schulministeriums:
Kreis Coesfeld profitiert von neuem Landespaket: Weniger Bürokratie, mehr Tempo für Schulen, Verwaltung und Fachkräfte
11.02.2026
Die Landesregierung hat ein umfassendes Beschleunigungs- und Entlastungspaket beschlossen. Auch der Kreis Coesfeld wird davon spürbar profitieren. So sollen die Verwaltung und Schulen durch effizientere Abläufe entlastet und die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beschleunigt werden.
"Dieses Paket bringt den Kreis Coesfeld ganz konkret voran: Unsere Schulen gewinnen Zeit für das Wesentliche, die Verwaltung wird digitaler und bürgerfreundlicher, und internationale Fachkräfte können schneller bei uns starten. Das ist ein echter Modernisierungsschub für unseren Kreis", betont Dorothea Deppermann, Grüne Landtagsabgeordnete.
Für die Verwaltung bedeutet das Paket weniger Schriftformerfordernisse, mehr digitale Kommunikation und die Möglichkeit, neue Verfahren im kommunalen "Realbetrieb" zu testen. Das schafft schnellere Abläufe und entlastet Mitarbeitende wie Bürgerinnen und Bürger.
Schulen profitieren von der deutlichen Reduzierung der Abfragen durch die Schulaufsicht. Lehrkräfte erhalten mehr Zeit für Unterricht und pädagogische Arbeit - ein wichtiger Schritt angesichts wachsender Herausforderungen im Schulalltag.
Auch der Arbeitsmarkt im Kreis wird gestärkt: Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird beschleunigt, da künftig englischsprachige Unterlagen akzeptiert werden. Internationale Fachkräfte können so schneller in Kliniken, Handwerksbetrieben oder IT-Unternehmen starten.